Inhaltsverzeichnis

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  1. Vorwort
  2. Einführung in SQL-Datendienste
  3. Virtuelle Daten
  4. SQL-Syntax
  5. Installieren und Konfigurieren von Treibern für Clients von Drittanbietern
  6. Konfiguration von Fremdanbieter-Client-Tools
  7. Installieren und Konfigurieren von Treibern für PowerCenter
  8. Informatica Data Director-Integration
  9. Verwaltung von SQL-Datendienst

SQL-Datendienst Leitfaden

SQL-Datendienst Leitfaden

Konfigurieren von ODBC-Verbindungen unter Windows

Konfigurieren von ODBC-Verbindungen unter Windows

Bevor Sie eine Verbindung zu einem SQL-Datendienst über ein ODBC-Client-Tool unter Windows herstellen, konfigurieren Sie den ODBC-Treiber auf dem Client-Computer.
  1. Öffnen Sie die
    Verwaltungstools
    über die Windows-Systemsteuerung.
  2. Öffnen Sie die Verknüpfung
    Datenquellen (ODBC)
    .
    Der
    ODBC-Datenquellenadministrator
    wird aufgerufen.
  3. Klicken Sie auf
    Hinzufügen
    .
  4. Wählen Sie die
    Informatica Data Services-ODBC-Treiber <
    Version
    >
    aus.
  5. Klicken Sie auf
    Fertig stellen
    .
    Das Fenster
    Neuen Datendienst erstellen
    wird angezeigt.
  6. Konfigurieren Sie den Authentifizierungsmodus.
    Sie können einen der folgenden Authentifizierungsmodi auswählen:
    • Native oder LDAP-Authentifizierung
      . Verwendet ein Informatica-Domänenbenutzerkonto für das Herstellen einer Verbindung zum SQL-Datendienst in einer Informatica-Domäne, die native oder LDAP-Authentifizierung verwendet.
    • Kerberos mit Keytab-Datei
      . Verwendet einen Dienstprinzipalnamen (SPN) eines Informatica-Domänenbenutzerkontos zum Herstellen einer Verbindung zum SQL-Datendienst in einer Informatica-Domäne, die Kerberos-Authentifizierung verwendet.
    • Kerberos mit Benutzername und Passwort
      . Verwendet ein Informatica-Domänenbenutzerkonto zum Herstellen einer Verbindung zum SQL-Datendienst in einer Informatica-Domäne, die Kerberos-Authentifizierung verwendet.
    • Angemeldete Benutzer
      . Verwendet das beim Client-Computer angemeldete Benutzerkonto, um eine Verbindung zum SQL-Datendienst in einer Informatica-Domäne herzustellen, die native, LDAP- oder Kerberos-Authentifizierung verwendet.
  7. Konfigurieren Sie die Treibereigenschaften.
    Die folgende Tabelle beschreibt die Eigenschaften, die Sie für den Treiber konfigurieren können.
    Option
    Definition
    DSN-Name
    Ein beliebiger Datenquellenname.
    Hostname
    Rechner, der die Informatica-Domäne hostet.
    Port
    HTTP-Portnummer der Informatica-Domäne.
    Name des Datenintegrationsdiensts
    Datenintegrationsdienst, der die Anwendung mit dem SQL-Datendienst ausführt.
    Name des SQL-Datendiensts
    Name des SQL-Datendiensts, der virtuelle Tabellen enthält, die Sie abfragen möchten, oder die gespeicherten virtuellen Prozeduren, die Sie ausführen möchten. Der Name des Laufzeit-SQL-Datendiensts enthält den Namen der Anwendung, die den SQL-Datendienst enthält, und verwendet das folgende Format:
    <Anwendungsname>.<Name des SQL-Datendiensts>
    Benutzername
    Benutzername der Informatica-Domäne. Erforderlich, wenn Sie die
    Native oder LDAP-Authentifizierung
    oder
    Kerberos mit dem Benutzername- und Passwort-
    Authentifizierungsmodus auswählen.
    Passwort
    Benutzerpasswort der Informatica-Domäne. Erforderlich, wenn Sie die
    Native oder LDAP-Authentifizierung
    oder
    Kerberos mit dem Benutzername- und Passwort-
    Authentifizierungsmodus auswählen.
    Sicherheitsdomäne
    Sicherheitsdomäne für das Informatica-Domänenbenutzerkonto. Erforderlich, wenn das Benutzerkonto in einer LDAP-Sicherheitsdomäne ist.
    Keytab für SQL-Datendienst
    Der absolute Pfad und Dateiname für die Keytab-Datei auf dem Client-Computer. Erforderlich, wenn der Authentifizierungsmodus
    Kerberos mit Keytab-Datei
    ist.
    SPN für SQL-Datendienst
    Dienstprinzipalnamen für das Benutzerkonto. Erforderlich, wenn der Authentifizierungsmodus
    Kerberos mit Keytab-Datei
    ist.
    Optionale Parameter
    Sie können die folgenden optionalen Parameter für den Datenintegrationsdienst konfigurieren:
    • application. Gibt die Anwendung an, aus der Daten importiert werden sollen. Geben Sie diesen Parameter ein, wenn Sie einen SQL-Datendienst abfragen, der Datums-/Uhrzeitangaben aus Microsoft Access enthält. Wenn Sie den ODBC-Treiber mit diesem Parameter konfigurieren, verwendet der Datenintegrationsdienst den Datum/Uhrzeit-Datentyp zum Lesen von Microsoft Access-Datumsdaten. Der Parameter gilt nur für Microsoft Access-Datumsangaben.
      Geben Sie
      APPLICATION=ACCESS
      zur Konfiguration dieses Parameters ein.
    • optimizeLevel. Richtet die Optimierungsebene der Zuordnung ein.
    • highPrecision. Führt Mappings im Hochpräzisionsmodus aus.
    • defaultDateFormat. Verbindungseigenschaft, die das Datumsformat festlegt.
    • defaultTimeFormat. Verbindungseigenschaft, die das Uhrzeitformat festlegt.
    • defaultTimeStampFormat. Verbindungseigenschaft, die Datum und Uhrzeit angibt.
    • dumpMapping. Erstellt XML-Dateien, die die optimierte und nichtoptimierte eDTM-Mappings darstellen.
    • ResultSetCacheExpirationPeriod. Zeitraum in Millisekunden, in dem ein Ergebnisdatensatz zur Verwendung bereit steht, nachdem er mit Daten gefüllt wurde. Wenn er auf Null gesetzt ist, ist der Ergebnisdaten-Cache deaktiviert.
    Verwenden Sie das kaufmännische Und-Zeichen (&), um mehrere Parameter voneinander zu trennen.
  8. Klicken Sie auf
    Verbindung testen
    , um sicherzustellen, dass die Verbindung gültig ist, und klicken Sie dann auf
    OK
    .